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	<description>Informationen und Hintergründe zu Asien</description>
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		<title>Essenszeit im Mahasi Sasana Yeiktha</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 00:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Die Vipassana-Yogis &#8211; Mönche, Novizen, Thilasins und Laienanhänger &#8211; stehen um 10 Uhr morgens an, um im Mahasi Sasana Yeiktha in Yangon, Myanmar, ihr Mittagessen zu erhalten. Jeden Tag um 5 Uhr morgens ertönt die große Trommel und ruft die Yogis zum Frühstück. Um 10 Uhr wiederholt sich das Prozedere für die dann letzte [...]]]></description>
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Die Vipassana-Yogis &#8211; Mönche, Novizen, Thilasins und Laienanhänger &#8211; stehen um 10 Uhr morgens an, um im Mahasi Sasana Yeiktha in Yangon, Myanmar, ihr Mittagessen zu erhalten. Jeden Tag um 5 Uhr morgens ertönt die große Trommel und ruft die Yogis zum Frühstück. Um 10 Uhr wiederholt sich das Prozedere für die dann letzte Mahlzeit des Tages. Danach gilt es für 19 Stunden auf feste Nahrung zu verzichten. Den birmaischen Theravada-Mönchen ist es nachmittags noch erlaubt, Sutumadu zu sich zu nehmen. Sutumadu (စတုမဓူ) ist eine Emulsion und besteht u.a. aus Melasse, Honig, Ghee und Sesamöl. Von der Konsistenz her, erinnert es an sehr weiches Nutella. Daher gilt es nicht als feste Speise und ist somit erlaubt.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img alt="" src="http://tsurezuregusa.de/bilder/yangon/myanmar-yangon-mahasi_sasana_yeiktha-2013-003s.jpg" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Eingangsbereich zur Küche und Essenshalle im Mahasi Sasana Yeiktha</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img alt="" src="http://tsurezuregusa.de/bilder/yangon/myanmar-yangon-mahasi_sasana_yeiktha-2013-059s.jpg" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Küche im Mahasi Sasana Yeiktha</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img alt="" src="http://tsurezuregusa.de/bilder/yangon/myanmar-yangon-mahasi_sasana_yeiktha-2013-068s.jpg" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Mönche im Mahasi Sasana Yeiktha beim Essen</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img alt="" src="http://tsurezuregusa.de/bilder/yangon/myanmar-yangon-mahasi_sasana_yeiktha-2013-064s.jpg" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Thilasins im Mahasi Sasana Yeiktha auf dem Weg zur Essenshalle</p></div>
<p><a title="Bilder vom Mahasi Sasana Yeiktha" href="http://tsurezuregusa.de/weltreise-in-bildern/listing/mahasi-sasana-yeiktha-meditationszentrum-in-yangon-myanmar/" target="_blank">Für mehr Bilder vom Mahasi Sasana Yeiktha und in voller Auflösung hier klicken.</a></p>
<p>完</p>
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		<title>Abendliches Chanten an der Shwedagon Pagode</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 00:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Buddhistische Gläubige treffen sich abends in Yangon, Myanmar an der Shwedagon Pagode. Einige chanten buddhistische Texte, andere kommen zur stillen Andacht. Andere treffen sich auch einfach nur mit Freunden und erfreuen sich an ihrer Gesellschaft und dem schönen Anblick. 完]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Buddhistische Gläubige treffen sich abends in Yangon, Myanmar an der Shwedagon Pagode. Einige chanten buddhistische Texte, andere kommen zur stillen Andacht. Andere treffen sich auch einfach nur mit Freunden und erfreuen sich an ihrer Gesellschaft und dem schönen Anblick.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://tsurezuregusa.de/bilder/yangon/myanmar-yangon-shwedagon_paya-2013-000s.jpg" width="600" height="600" class /><p class="wp-caption-text">Shwedagon Pagode in Yangon, Myanmar</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://tsurezuregusa.de/bilder/yangon/myanmar-yangon-shwedagon_paya-2013-054s.jpg" width="600" height="800" class /><p class="wp-caption-text">Shwedagon Pagode in Yangon, Myanmar</p></div>
<p>完</p>
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		<title>Hanshan: Übersetzung von Vers 262</title>
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		<pubDate>Fri, 31 May 2013 17:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Hanshan]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Hanshan (Cold Mountain), Vers 262 寒山　第二百六十二詩 Chinesischer Originaltext 原文 我見世界人 生而還復死 昨朝猶二八 壯氣胸襟士 如今七十過 力困形憔悴 卻似春日花 朝開夜落爾 Übersetzung Die Menschen der Welt, die ich sehe Geboren und schon dabei zum Tode zurückzukehren Gestern morgen noch zweimal acht Kraftvolles Qi mit viel Bestreben als Junggeselle Jetzt mit über 70 Ist die Kraft blockiert und der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Hanshan (Cold Mountain), Vers 262 寒山　第二百六十二詩</p>
<p><strong>Chinesischer Originaltext 原文</strong></p>
<p>我見世界人<br />
生而還復死<br />
昨朝猶二八<br />
壯氣胸襟士<br />
如今七十過<br />
力困形憔悴<br />
卻似春日花<br />
朝開夜落爾</p>
<p><strong>Übersetzung</strong></p>
<p>Die Menschen der Welt, die ich sehe<br />
Geboren und schon dabei zum Tode zurückzukehren<br />
Gestern morgen noch zweimal acht<br />
Kraftvolles Qi mit viel Bestreben als Junggeselle<br />
Jetzt mit über 70<br />
Ist die Kraft blockiert und der Körper ausgezehrt<br />
Ganz wie eine Frühlingsblume<br />
Am Morgen erblühen und in der Nacht fallende Blumenblätter</p>
<p>完</p>
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Hanshan (Cold Mountain), Vers 218 寒山　第二百十八詩

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Hanshan (Cold Mountain), Vers 53 寒山　第五十三詩

Chinesischer Originaltext ...</li>
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Hanshan (Cold Mountain), Vers 2 寒山　第二詩

Chinesischer Originaltext ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Schnellstrasse zum 1. Jhana</title>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2013 14:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Der Weg zu den Vertiefungen &#8220;wird kein leichter sein / dieser Weg wird steinig und schwer&#8221;. Dies ist wohl die häufigste Ansicht bezüglich der Erlangung von jhana. Und auch nicht falsch. Schießlich hat der Buddha gesagt, einige seiner Lehrnachfolger werden einen langsamen Fortschritt bei hoher Anstrengung erleben. Und einige bedeutet heutzutage wohl eher die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Der Weg zu den Vertiefungen &#8220;wird kein leichter sein / dieser Weg wird steinig und schwer&#8221;. Dies ist wohl die häufigste Ansicht bezüglich der Erlangung von jhana. Und auch nicht falsch. Schießlich hat der Buddha gesagt, einige seiner Lehrnachfolger werden einen langsamen Fortschritt bei hoher Anstrengung erleben. Und einige bedeutet heutzutage wohl eher die meisten.</p>
<p>Die populärste Meditation, nicht nur im Buddhismus, sondern in allen Traditionen, ist wohl die Achtsamkeit auf den Atem. Diese Atem-Achtsamkeit heißt auf Pali anapanasati und auf Sanskrit anapanasmrti. Die Achtsamkeit auf den Atem bzw. Achtsamkeit mit dem Atem ist eine Praxis, die einen nicht nur zur Erlangung der Vertiefungen führt, sondern auch zum Erlangen von nibbana taugt. Es ist eine Meditationstechnik, die für alle Arten von Menschen empfohlen wird. Der große Kommentator Buddhaghosa beschreibt dies sehr schön im 3. Kapitel seines <a title="Visuddhimagga" href="http://tsurezuregusa.de/heilige-schriften/buddhistische-schriften/visuddhimagga/">Weges zur Reinheit (Visuddhimagga)</a>. Hier analysiert er die 6 Arten von Menschen &#8211; Begehrlichgearteten, Ärgerlichgearteten etc. &#8211; und ordnet ihnen aus den 40 kammatthana (Meditationsobjekten) die geeigneten zu.</p>
<p>Für einen Anfänger in der Meditation ist der Atem wohl im besten Fall neutral und im Normalfall einfach langweilig. Der Atem wird erst interessant, wenn man ihn achtsam und klar bewusst wahrnehmen kann. Dies ist dem Anfänger jedoch nicht möglich. Die Langeweile des Yogi dem Atem gegenüber, ist Ausdruck der Abwesenheit von Achtsamkeit (sati) und Anwesenheit der Hemmung Stumpfheit und Mattheit (thina-middha nivarana). So beschaffen ist der Weg zu den Vertiefungen wahrlich steinig und schwer. Schließlich müssen für die Jhana-Gewinnung zuerst die Hemmungen zurückgedrängt und dann die Vertiefungsglieder gestärkt und vereingt werden.</p>
<p><strong>Gibt es einen schnelleren Weg zum 1. jhana als über den Atem?</strong> Meiner Ansicht nach schon: und zwar den Weg über die Mettapraxis. Die Metta-Meditation, auch Meditation über die Liebende Güte genannt, nimmt man wie folgt auf sich: &#8220;zu allererst aber hat man zu sich selber immer wieder die Güte zu entfalten: &#8216;Möge ich glücklich sein, frei von Leiden!&#8217; (Visuddhimagga, zit. nach: Nyanatiloka, 1997, S. 339). Um diesen Gedanken &#8216;möge ich glücklich sein, frei von Leiden&#8217; zu entfalten und zu fühlen, ist es hilfreich, sich an ein eigenes freudvolles und Leid gestilltes Erlebnis zu erinnern. Dies könnte zum Beispiel eine Erinnerung an einen Tempelbesuch oder das Feiern von Vesakh sein. Ist natürlich für jede Person unterschiedlich, aber jeder sollte etwas finden können.</p>
<p>Dieses Meditationsobjekt ist von Anfang an interessanter und besser in der Achtsamkeit zu verankern. Und vor allem drängt es sofort mit Meditationsbeginn die Hemmung Übelwollen (vyapada) zurück. Das Freudvolle steht dem Übelwollen direkt entgegen. Und das Interesse am Meditationsobjekt wirkt der Hemmung Stumpfheit und Mattheit (thina-middha) entgegen. Und da es eine Erinnerung an ein freudvolles Ereignis ist, ist auch direkt mit Meditationsbeginn pamojja (Freude) anwesend. Dieses direkte ins Bewusstsein holen von pamojja ist viel schneller, als der Umweg über die Ausübung von vitakka und vicara und dem Entstehen von Freude als emergente Eigenschaft. Pamojja als schwächere Form des Vertiefungsgliedes piti, dient dann auch als Brückenkopf für das Vertiefungsglied sukha. Also sind nicht nur allein bedingt durch das Meditationsobjekt einige Hemmungen umgehend zurückgedrängt, sondern auch mit piti ein ganz entscheidendes Vertiefungsglied gegenwärtig.</p>
<p>Neben pamojja/piti sind die mit jeder anfänglichen Meditation verbundenen Vertiefungsglieder vitakka und vicara gegenwärtig. Die anfängliche pamojja-Freude verstärkt eben noch die Hinbringung und vor allem das Verweilen des Geistes mit dem Meditationsobjekt (kammatthana). So von Anfang an gut vorbereitet, werden die restlichen Hemmungen zurückgedrängt und sukha als letztes Vertiefungsglied entwickelt.</p>
<p>So spricht der Buddha dann an vielen Stellen im Palikanon auch folgendes:</p>
<blockquote><p>&#8220;Während er so diese fünf Hemmungen in sich aufgehoben erkennt, wird er freudig [pamojja] bewegt. Freudig bewegt wird er heiter [piti]. Heiteren Herzens wird der Körper beschwichtigt [passaddhi]. Körperbeschwichtigt fühlt er sich wohl [sukha]. Sich wohl fühlend wird sein Geist einig [samadhi]&#8221; (Samannaphala Sutta im Dighanikaya, zit. nach: Neumann, 1996, S. 49-50).</p></blockquote>
<p>Diese Herangehensweise kann vielen tatsächlich als Schnellstrasse zum 1. jhana dienen.</p>
<p>完</p>
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		<title>Die Knochen des Buddha</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 15:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Dieses Youtube-Video ist eine Dokumentation von National Geographic mit dem Titel &#8216;Bones of the Buddha&#8217; (Knochen des Buddha). Die Dokumentation ist auf den Spuren von W.C. Peppe, der 1897 in Piprahwa, Indien einen Stupa ausgegraben hat. Dieser Stupa soll einer der 8 Orte sein, in dem die Überreste des Buddha ihre letzte Ruhe fanden. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Dieses Youtube-Video ist eine Dokumentation von National Geographic mit dem Titel <strong>&#8216;Bones of the Buddha&#8217; (Knochen des Buddha)</strong>. Die Dokumentation ist auf den Spuren von W.C. Peppe, der 1897 in Piprahwa, Indien einen Stupa ausgegraben hat. Dieser Stupa soll einer der 8 Orte sein, in dem die Überreste des Buddha ihre letzte Ruhe fanden. Nach dem <a title="Dighanikaya" href="http://tsurezuregusa.de/heilige-schriften/buddhistische-schriften/tipitaka/dighanikaya/">Mahaparinibbana Sutta</a> wurde der Buddha eingeäschert und seine Überreste an 8 Könige übergeben, die diese an verschiedenen Orte im nördlichen Indien vergruben. Piprahwa liegt im Kernland der Sakyas, dem Klan des Buddha.</p>
<p>Rund um diesen historischen Fund gab es immer wieder Gerüchte und offene Fragen, die diese Doku beantworten möchte.</p>
<p>完</p>
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		<title>Dukkha und der Ochsenkarren</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 16:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hinduismus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Dukkha, Sanskrit duḥkha, ist ein Palibegriff und nimmt in der indischen Religion und Philosophie eine bedeutende Rolle ein. Eine eher analytische Herangehensweise an diesen Begriff habe ich im Blogeintrag zur Darstellung des Leidens im Buddhismus vorgenommen. In diesem Beitrag geht es um ein besseres Verstehen von dukkha, dem Leiden, anhand eines Gleichnisses. Doch dieses [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Dukkha, Sanskrit duḥkha, ist ein Palibegriff und nimmt in der indischen Religion und Philosophie eine bedeutende Rolle ein. Eine eher analytische Herangehensweise an diesen Begriff habe ich im Blogeintrag zur <a title="Darstellung des Leidens im Buddhismus" href="http://tsurezuregusa.de/darstellung-des-leidens-im-buddhismus/">Darstellung des Leidens im Buddhismus</a> vorgenommen. In diesem Beitrag geht es um ein besseres Verstehen von dukkha, dem Leiden, anhand eines Gleichnisses. Doch dieses Gleichnis vom Ochsenkarren ist ganz nah am ursprünglichem Sinne des Wortes und gründet sich in seiner Etymologie.</p>
<p>Nach Winthrop Sargeant leiten sich die Begriffe su<strong>kha</strong>, Freude, und duk<strong>kha</strong>, Leiden, wie folgt her: Das Sanskrit, durch seinen Vorgänger Vedisch, kam mit den Ariern nach Indien. Dies war ein nomadisierendes Hirtenvolk und benutzte für den Transport in der Regel einen Ochsenkarren. Die Wurzel kha hatte bei ihnen ursprünglich die Bedeutung von &#8216;Loch&#8217;, &#8216;Öffnung&#8217;. Im Besonderem war damit die Radöffnung, die Radnabe, gemeint, in der die Achse des Karrens liegt. Die Vorsilben &#8216;su&#8217; und &#8216;dus&#8217; bezeichneten demnach eine &#8216;gute Radnabe, die die Achse fest und sicher umschließt&#8217; und eine &#8216;schlechte Radnabe, die die Achse nur lose umschließt&#8217; (Sargeant, Winthrop, 1984, S. 303).</p>
<p>Wenn man sich einen indischen Feldweg von vor 2500 Jahren vorstellt und diesen mit einem Ochsenkarren bereist, dann kann man sicherlich erkennen, dass dies unter keinen Umständen ein Zuckerschlecken ist. Falls jedoch die Achse nicht richtig mit der Nabe verbunden ist, so liegt das Rad nicht richtig auf. Dies führt dazu, dass das Rad nicht rund läuft und keine perfekte Kreisbewegung ausführen kann. Es schlägt immer wieder aus. Dies macht aus der ganzen Reise eine ziemlich leidvolle Erfahrung. </p>
<p>Um diesem Leiden zu entgehen, könnte man ja einfach Absteigen und mit der Reise aufhören. Leider ist dies jedoch, bedingt durch den Wandel, die Vergänglichkeit, nicht möglich. Dieses Merkmal des Lebens lässt uns nicht einfach am Wegesrand ausruhen, sondern treibt uns unaufhörlich dem buckelpistigen Feldweg hinunter. Da ein Stehenbleiben keine Option ist, ist es wichtig, ein Können zu kultivieren, das es uns erlaubt, das Nabenloch anzupassen und fest mit der Achse zu verbinden. </p>
<p>So dann läuft das Rad des Ochsenkarren rund und ein großer Teil der Unannehmlichkeiten ist verschwunden. Aber auch ein Reisen im bequestem Fahrzeug ist nicht gänzlich frei von Unannehmlichkeiten: die Fahrt selbst, also die Vergänglichkeit, bringt es mit sich, dass man mit Staub und Hitze in Berührung kommt, Schlaglöcher den Wagen durchschütteln etc. Und so leidet auch ein Erwachter noch dadurch, dass er seinen Körper als Fahrzeug den Weg des Lebens hinunter befördert.</p>
<p>完</p>
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		<title>Ajahn Kevali über das Leben im Wald</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 21:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Heute habe ich einen Vortrag von Ajahn Kevali besucht.1 Er hat über das Thema &#8216;Dhamma-Reflexionen im Wald&#8217; gesprochen. Ajahn Kevali ist gebürtiger Bonner und seit 2007 Abt von Wat Pah Nanachat (วัดป่านานาชาติ). Dies ist ein internationales Waldkloster in der Tradition des Thai Forest Sangha. Wat Pah Nanachat wurde 1975 von Ajahn Chah gegründet und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Heute habe ich einen Vortrag von Ajahn Kevali besucht.<sup class='footnote'><a href='http://tsurezuregusa.de/ajahn-kevali-ueber-leben-im-wald/#fn-2050-1' id='fnref-2050-1' onclick='return fdfootnote_show(2050)'>1</a></sup> Er hat über das Thema &#8216;Dhamma-Reflexionen im Wald&#8217; gesprochen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 1450px"><a href="http://tsurezuregusa.de/bilder/ajahn_kevali-in-muenchen.JPG"><img src="http://tsurezuregusa.de/bilder/ajahn_kevali-in-muenchen.JPG" width="1440" height="1440" alt="Ajahn Kevali bei der Buddhistischen Gesellschaft in München" class /></a><p class="wp-caption-text">Ajahn Kevali bei der Buddhistischen Gesellschaft in München</p></div>
<p>Ajahn Kevali ist gebürtiger Bonner und seit 2007 Abt von Wat Pah Nanachat (วัดป่านานาชาติ). Dies ist ein internationales Waldkloster in der Tradition des Thai Forest Sangha. Wat Pah Nanachat wurde 1975 von Ajahn Chah gegründet und ist vielleicht das bekannteste Ausbildungskloster für westliche Mönche. Obwohl es ein Waldkloster ist, spricht Ajahn Kevali davon, dass es in einem Park liegt. Nicht die Art von Park, wie der Englische Garten in München, aber eben auch nicht der riesige, undurchdringliche Dschungel. Und wenn man sich die Luftaufnahmen anschaut, wird dies auch bestätigt. Der Wald in dem das Kloster liegt, erstreckt sich an seiner längsten Stelle über ca. 1250 Meter und an seiner breitesten über ca. 600 Meter. Also recht überschaubar. Aber daher hat Wat Pah Nanachat auch eine &#8220;Außenstelle&#8221; an der Grenze zu Myanmar.</p>
<a href="https://maps.google.com/?ll=15.16830,104.77827&amp;z=14&amp;t=h" target="_blank"><img src="http://tsurezuregusa.de/wp-content/uploads/2013/04/wat-pah-nanachat-forest-area.png" alt="Wat Pah Nanachat Waldgebiet (auf Google Earth)" /></a>
<p>In seinem Vortrag sprach er darüber, dass der Wald als Meditationsort idealisiert und romantisiert wird. Gerade auch von Menschen, die nie längere Zeit im Wald gelebt bzw. meditiert haben. Die lauten Rufe der Gibbons, das Singen der Vögel und dann natürlich die Tortur durch die Mosquitos. Die Ameisen, Skorpione und Spinnen nicht zu vergessen. Wenn man den Wald so betrachtet, dann hat die eigene Meditationsecke bei einem zu Hause, von einem Retreatzenter wie Insight Meditation Society oder Spirit Rock ganz zu schweigen, sicherlich viele Vorteile. Sie ist sicherlich nicht von Krabbeltieren bevölkert und laute Gibbons sind auch eher selten. Sie ist sauber, leise, wohl temperiert und geschützt. Für eine ungestörte Meditation also sehr gut geeignet.</p>
<p>Und auch der Buddha hat vor den Gefahren des Waldlebens gewarnt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Entlegene Lagerstätten im Dschungeldickicht im Wald sind schwer auszuhalten, Abgeschiedenheit ist schwierig zu praktizieren, und es ist schwer, sich an der Einsamkeit zu erfreuen. Man möchte meinen, der Dschungel müßte einem Bhikkhu den Verstand rauben, wenn er keine Konzentration hat&#8221; (Bhayabherava Sutta im Majjhimanikaya, zit. nach: http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m004z.html).</p></blockquote>
<p>Das einsame Waldleben scheint also für in der Meditation erfahrene Yogis geeignet zu sein. Nicht für unerfahrene. Die Vorteile des Waldlebens sind nach Ajahn Kevali eher indirekt. Der Yogi kann seine Meditationsecke immer optimieren. Und dieses Können, kann dann zu Unruhe führen. Ist die Temperatur angenehm oder justiere ich die Heizung/Klimaanlage nach? Ist das Zabuton und Zafu angenehm weich? Oder brauche ich noch eine Stütze für die Knie? Sind es die richtigen Räucherstäbchen für die Meditation. Joseph Goldstein spricht in seinen Dhammatalks manchmal von den Fensterkriegen unter den Yogis. Fenster auf, Fenster zu. Dies fällt alles weg, wenn man keinen oder nur noch geringen Einfluß auf seine Umwelt hat. Und den Dschungel kann man nicht einfach mal so verändern. Die Ameisen waren schon lange vor einem da, und werden auch noch lange nach einem da sein.</p>
<p>Irgendwann wird man im Wald einfach aufgeben oder man lernt zu akzeptieren. Den Unwägbarkeiten mit Gleichmut begegnen. Ajahn Kevali spricht davon, wie sich der Geist dann nach innen wendet. Der Wald scheint einen zu &#8220;zwingen&#8221;, sich nach innen zu wenden, weil man sich den Wald nicht schön machen kann. Und erst das Akzeptieren des Waldes führt dazu, mit dem Wald in Einklang zu kommen und so Teil der Natur zu werden. Und nicht jemand zu sein, der in der Natur ist, ihr aber dennoch gegenübersteht.</p>
<p>完 </p>
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		<title>Regelkonformes Stoßen unter japanischen Bergasketen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 10:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ideengeschichte und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Heute bin ich beim Stöbern in einem japanischen Wörterbuch über einen sehr interessanten Begriff gestolpert: 谷行 (たにこう, tanikō). Taniko wird übersetzt als &#8220;regelkonformes Stoßen eines gemeinsam auf Pilgerfahrt befindlichen Bergasketen in die Schlucht, weil er krank ist&#8221;. Da es dafür extra einen eigenen Begriff gibt, gehe ich davon aus, dass dieses Stoßen nicht unüblich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Heute bin ich beim Stöbern in einem japanischen Wörterbuch über einen sehr interessanten Begriff gestolpert: 谷行 (たにこう, tanikō).</p>
<p>Taniko wird übersetzt als &#8220;regelkonformes Stoßen eines gemeinsam auf Pilgerfahrt befindlichen Bergasketen in die Schlucht, weil er krank ist&#8221;. Da es dafür extra einen eigenen Begriff gibt, gehe ich davon aus, dass dieses Stoßen nicht unüblich war. Wer weiß, wer da unten im Tal (谷) so alles rumliegt. </p>
<p>Doch worauf bezieht sich das regelkonform? Auf weltliche Gesetze oder auf die buddhistische Karmalehre? Einmal hat taniko keine weltlichen Folgen, und man muss nach dem &#8216;ins Tal stoßen&#8217; nicht ins Gefängnis. Bei der anderen Begründung hat es (auch) keine überweltlichen Folgen und die Tat ist somit eine karmaneutrale Tat.</p>
<p>Ob die Regel heutzutage immer noch gilt?</p>
<p>完</p>
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		<title>Kalligraphieausstellung mit Wang Xizhi in Tokyo</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 15:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Heute war ich im Tokyo National Museum im Ueno Park und habe mit eine Ausstellung zur chinesischen Kalligraphie angeschaut. In der Ausstellung &#8216;Wang Xizhi: Master Calligrapher&#8217; wurden mehr als 150 Exponate ausgestellt, jedoch nicht nur von Wang Xizhi. Von ihm selbst sind leider keine Originale erhalten, sondern nur Abriebe, Abschriften etc. Wang Xizhi 王羲之, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Heute war ich im Tokyo National Museum im Ueno Park und habe mit eine Ausstellung zur chinesischen Kalligraphie angeschaut. In der Ausstellung &#8216;Wang Xizhi: Master Calligrapher&#8217; wurden mehr als 150 Exponate ausgestellt, jedoch nicht nur von Wang Xizhi. Von ihm selbst sind leider keine Originale erhalten, sondern nur Abriebe, Abschriften etc.</p>
<div id="attachment_1985" class="wp-caption aligncenter" style="width: 539px"><img src="http://tsurezuregusa.de/wp-content/uploads/2013/02/Wang_Xizhi_Shang_Yu_Tie.jpg" alt="Kalligraphie von Wang Xizhi: 得書知問吾夜來腹痛/不堪見卿甚恨想行復來/修齡來經日今在上/虞月未當去重熙旦/便西與別不可言不知/安所在未審時意雲何/甚令人耿耿" width="529" height="480" class="size-full wp-image-1985" /><p class="wp-caption-text">Kalligraphie von Wang Xizhi: 得書知問吾夜來腹痛/不堪見卿甚恨想行復來/修齡來經日今在上/虞月未當去重熙旦/便西與別不可言不知/安所在未審時意雲何/甚令人耿耿</p></div>
<p>Wang Xizhi 王羲之, der während der Jin-Dynastie im 4. Jahrhundert gelebt hat, wird allgemein als Kalligraphie-Heiliger 書聖 bezeichnet.</p>
<blockquote><p>&#8220;Active in 4th-century China during the Eastern Jin dynasty, Wang Xizhi (303?-361?) greatly advanced conventional calligraphy styles, with his calligraphy treasured by successive Chinese emperors. Focusing on important materials related to Wang Xizhi’s calligraphy, this exhibition searches for the true image of the work of this master calligrapher, and attempts to reevaluate the roles that he played, for example through his influence on later generations&#8221; (Tokyo National Museum, 2013, http://www.tnm.jp/modules/r_free_page/index.php?id=1569).</p></blockquote>
<p>Die chinesische Kalligraphie 書法, sei es von Künstlern aus China, Japan oder Korea, spricht mich neben <a title="Hakuin Ausstellung in Tokyo" href="http://tsurezuregusa.de/hakuin-ausstellung-in-tokyo/">der Zen-Malerei</a> sehr an. Mir gefallen viele unterschiedliche Kalligraphie-Stile. So zum Beispiel der ganz klare und wie gedruckt wirkende Kaishu-Stil. Schriftzeichen für Schriftzeichen wie ein Ebenmaß und einheitlich geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass dies nur durch einen sehr konzentrierten Geist möglich ist. Neben diesem gefallen mir auch viele Werke im eher wilden und freigeistigem Gräserstil (caoshu). Diesem Stil nimmt man sich aber erst nach dem Beherrschen der Standardschrift an. Viele mögen vielleicht von sich selbst denken: &#8216;Ich bin ein Freigeist, was scherren mich Technik und Regeln&#8217; und scheitern ebenso groß und eher kleingeistig. Erst ein konzentrierter Geist erweitert das eigene Bewusstsein so, dass es auch angemessen Raum für den Ausdruck eines freien Geistes bietet.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/mNlb-rk80E8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>完</p>
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		<title>Hakuin Ausstellung in Tokyo</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 06:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Scheidemantel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zen & Chan]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Heute habe ich mir im Bunkamura in Shibuya, Tokyo eine Ausstellung über Hakuin Ekaku 白隠 慧鶴 angeschaut. Hakuin ist der großer Reformator des japanischen Rinzai-Zen. &#8220;Do you know Ekaku Hakuin (1685–1768)? He was a Zen monk in the Edo period recognized as the restorer of the Rinzai school of Buddhism, who also left ten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Heute habe ich mir im Bunkamura in Shibuya, Tokyo eine Ausstellung über Hakuin Ekaku 白隠 慧鶴 angeschaut. Hakuin ist der großer Reformator des japanischen Rinzai-Zen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Do you know Ekaku Hakuin (1685–1768)? He was a Zen monk in the Edo period recognized as the restorer of the Rinzai school of Buddhism, who also left ten thousand Zen paintings and calligraphies that are truly fascinating. These works, used by Hakuin to educate the public during his lifetime, are highly regarded by some researchers and collectors, although he is not generally considered to be famous in the world of art&#8221; (Bunkamura, 2012, bunkamura.co.jp).</p></blockquote>
<p>Ich kannte schon mehrere seiner Bilder durch Abdrucke in Büchern etc., aber sie in der Ausstellung &#8216;Hakuin: The Hidden Messages of Zen Art&#8217; zu sehen, war noch einmal etwas besonderes. Es wurden von Hakuin gemalte Bilder und seine Kalligraphien in mehr als 100 Exponaten ausgestellt. Da die Bilder verschiedenen Tempeln oder Privatsammlern gehören, ist es sehr selten, sie in dieser Form sehen zu können.</p>
<p>Hakuin: The Hidden Messages of Zen Art hat mich wieder einmal daran erinnert, warum ich den chinesischen und japanischen Buddhismus so mag. Zu einem großen Teil eben aufgrund der Schrulligkeit der alten Meister. Und dieses knorrige, schrullige kommt für mich so wunderbar in den Zen-Malereien Hakuins zum Ausdruck.</p>
<div id="attachment_1982" class="wp-caption aligncenter" style="width: 190px"><img src="http://tsurezuregusa.de/wp-content/uploads/2013/02/daruma-by-hakuin.jpg" alt="直指人心，見性成佛 - Zen points directly to the human heart, see into your nature and become Buddha" width="180" height="417" class="size-full wp-image-1982" /><p class="wp-caption-text">直指人心，見性成佛 &#8211; Zen points directly to the human heart, see into your nature and become Buddha</p></div>
<p>完</p>
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